Einwilligung der Bewerber
Sie brauchen diese Häkchen nicht, um Bewerbungen zu verarbeiten: Das dürfen Sie zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens ohnehin. Manche Betriebe wollen die Zustimmung trotzdem ausdrücklich einholen — etwa, weil der eigene Datenschutzbeauftragte es so vorgibt. Dafür sind die beiden Häkchen da.
Das Häkchen zur Datenverarbeitung einschalten
Einstellungen → Unternehmen → Karriereseite, im Abschnitt „Pflichtangaben Ihrer Website".
- Das Häkchen „Im Bewerbungsformular nach der Einwilligung zur Datenverarbeitung fragen" setzen.
- Darunter erscheint der Block „Wortlaut im Formular". Ein Klick macht daraus ein Eingabefeld.
- Ihren Satz eintragen oder das Feld leer lassen — dann gilt der Vorschlag, der im leeren Feld steht.
- Neben das Formular klicken. Der Block schließt sich und zeigt den vollständigen Text, den Ihre Bewerber lesen.
Das Häkchen gilt für alle Stellen — auf Ihrer Karriereseite genauso wie im eingebetteten Formular auf Ihrer Website.
Das Häkchen zur KI-Auswertung einschalten
Einstellungen → Bewerbungsprozess → KI-Einstellungen, im Kasten „Einwilligung der Bewerber".
- Das Häkchen „Im Bewerbungsformular nach der Einwilligung zur KI-Auswertung fragen" setzen.
- Den Wortlaut im Block darunter anpassen oder den Vorschlag stehen lassen.
Sind Ihre KI-Funktionen abgeschaltet, erscheint dieses Häkchen nicht im Formular — es gäbe nichts, wozu jemand einwilligen könnte.
Eingeschaltet heißt Pflichtfeld
Wer nicht anhakt, kann die Bewerbung nicht absenden. Das ist der Zweck des Häkchens: Eine Zustimmung, die man übergehen kann, ist keine.
Rechnen Sie damit, dass jedes Pflichtfeld Bewerbungen kostet — jede zusätzliche Hürde vor dem Absenden tut das. Wenn Sie die Zustimmung nicht ausdrücklich brauchen, lassen Sie die Häkchen aus: Ihre Bewerber sind auch ohne sie informiert. Unter dem Formular steht der Link auf Ihre Datenschutzerklärung, und solange kein KI-Häkchen dasteht, auch der Hinweis auf die KI-Auswertung.
Was am Text fest ist
Der erste Satz gehört Ihnen. Danach hängt Hireeo einen festen Teil an, den Sie nicht ändern können — er benennt, was tatsächlich geschieht:
- beim Datenschutz-Häkchen, dass die Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen werden kann,
- beim KI-Häkchen zusätzlich, dass die Unterlagen vollständig an unseren KI-Dienstleister in den USA gehen und dort gelesen werden, dass Angaben zur Gesundheit und der Inhalt eines Führungszeugnisses nicht in die Bewertung einfließen und dass über die Bewerbung in jedem Fall ein Mensch entscheidet.
Der Grund ist Ihr eigener: Sie sind für die Daten Ihrer Bewerber verantwortlich. Ein Text, der weniger zusagt als die Software tut, fiele auf Sie zurück.
{firma} im Text wird durch Ihren Firmennamen ersetzt.
Was gespeichert wird — und was ein Widerruf bewirkt
An jeder Bewerbung steht danach der Wortlaut, den genau diese Person gelesen hat, dazu Zeitpunkt und IP-Adresse. Ändern Sie Ihren Text später, bleiben frühere Bewerbungen bei ihrer Fassung — sonst wäre der Nachweis wertlos.
Meldet sich jemand und widerruft die Einwilligung zur KI-Auswertung, halten Sie das in der Bewerbung fest: im Reiter „Bewertung" unter dem Einwilligungstext, Knopf „Widerruf festhalten". Ab diesem Moment läuft für diese eine Bewerbung keine KI-Funktion mehr — keine Analyse, keine Dokument-Erkennung beim Nachreichen, keine Gesprächsfragen, kein Nachrichtenentwurf. Eine bereits erstellte Auswertung bleibt stehen; der Widerruf wirkt für die Zukunft. Zurücknehmen lässt er sich nicht.
Bewerbungen, die per E-Mail kommen oder die Sie selbst eintragen, haben kein Formular und damit kein Häkchen. Sie werden wie bisher verarbeitet.